Senckenberg – Leibniz-Institution für Biodiversitäts- und Erdsystemforschung (SGN) mit Hauptsitz in Frankfurt am Main sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für das Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment (SHEP) am Standort Tübingen eine*n
Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) für das Synthesis & Solutions Lab „BioSchatz – (inter)kulturelle Ansätze zum Schutz der Biodiversität“
(Vollzeit/Teilzeit ist möglich)
Arbeitsort: Die Tätigkeit findet überwiegend (zu ca. 80-90%) in Pforzheim statt, die verbleibende Zeit in Tübingen
Beschäftigungsumfang: Vollzeit / Teilzeit ist möglich
Vertragsart: befristet bis 31.12.2027
Vergütung: Tarifvertrag der Länder, TV-L E 13
Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist Teil der Leibniz-Gemeinschaft und erforscht seit über 200 Jahren weltweit das System Erde – in der Vergangenheit, der Gegenwart und mit Prognosen für die Zukunft. Wir betreiben integrative Geobiodiversitätsforschung mit dem Ziel, die Natur mit ihrer unendlichen Vielfalt zu verstehen, um sie als Lebensgrundlage für zukünftige Generationen zu erhalten und nachhaltig zu nutzen. An acht Instituten sowie fünf Forschungsstationen bundesweit betreiben Wissenschaftler*innen aus über 40 Ländern Forschung auf Weltniveau. Im schwäbischen Tübingen befindet sich das Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment (SHEP). Seit 2009 wird hier in enger Kooperation mit der Eberhard Karls-Universität Tübingen zur biologischen und kulturellen Evolution des Menschen in seiner Umwelt geforscht.
Die Synthesis & Solutions Labs sind eine in Kooperation mit dem Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) etablierte Plattform der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. In zeitlich und thematisch begrenzten Labs bereiten Forschende und gesellschaftliche Akteur*innen gemeinsam vorhandenes Wissen zur Förderung der Biodiversität auf, und entwickeln daraus nachhaltige und sozial gerechte Handlungsoptionen.
Das Projekt „BioSchatz“ verfolgt das Ziel, mithilfe von Biodiversitätswissen die soziale Einbindung verschiedener kultureller Gruppen zu stärken. Durch die Einbeziehung ihrer unterschiedlichen kulturellen Perspektiven soll zudem eine stärkere Verbundenheit mit dem ökologischen Lebensraum gefördert werden.